Social Media ist heutzutage ein wichtiges und notwendiges Marketing Instrument für Unternehmen. Um ein Produkt oder eine Dienstleistung überhaupt erst bekannt zu machen und erfolgreich potentiellen Kunden anzubieten, kommt man ohne die sozialen Netzwerke allerdings nur selten aus. Im Gegensatz zu Facebook, Instagram, Twitter und Co. legen die beiden größten Business Netzwerke – XING und LinkedIn – ihren Fokus vor allem auf die Business to Business (B2B) Kommunikation. Auf diesen Plattformen geht’s ums Geschäft und um professionelles Netzwerken.

In diesem Artikel erklären wir, warum es so wichtig ist, auch als Unternehmen im Social Web auffindbar zu sein und wie Sie die populären Business-Giganten zu Ihrem Vorteil nutzen können.

Unternehmenspräsenz stärken

Im B2B-Bereich ist eine Unternehmensseite auf XING und/oder LinkedIn definitiv sinnvoll. Neben der Sichtbarkeit des eigenen Unternehmens können gerade im Newsbereich der Plattformen gezielt Fachthemen positioniert und für das Unternehmen wichtige und relevante Inhalte veröffentlicht werden. Ohne größeren Aufwand zu betreiben, lässt sich durch regelmäßige Interaktion und der Pflege des Unternehmensprofils schnell die Sichtbarkeit des eigenen Unternehmens erhöhen. Darüber hinaus kann man über XING und LinkedIn auch Beträge von anderen Nutzern kommentieren, liken oder teilen. So verleihen Sie Ihrem Unternehmen ein Gesicht und informieren gleichzeitig Ihre Interessenten und potenzielle Kunden über neue Produkte und für die Branche relevante Themen. Auch die Teilnahme und/oder Gründung von Gruppen kann für den fachlichen Austausch, aber auch für die Positionierung des eigenen Unternehmens im entsprechenden Business-Umfeld hilfreich sein. Das zeigt nicht nur Engagement und Präsenz, sondern hält auch über die Entwicklung in der jeweiligen Branche auf dem Laufenden.

Kontakte pflegen, Mitarbeiter finden

Über XING und LinkedIn erreicht man verschiedene Zielgruppen und kann schnell passende Kontakte knüpfen und pflegen. Das geschieht in einem seriösen und professionellen Rahmen. Viele XING- und LinkedIn-User nutzen die beiden Business-Netzwerke nämlich nicht nur, wenn sie selbst auf Jobsuche sind, sondern auch, um generell in ihrer Branche auf dem Laufenden zu bleiben und sich über relevante Themen und Unternehmen zu informieren.

Auch die Möglichkeit passende Newsletter zu abonnieren nehmen heutzutage immer mehr Mitglieder wahr.

Für Unternehmen bieten sich Profile auf den beiden Business Netzwerken außerdem an, um auch selbst gezielt nach potenziellen Mitarbeitern zu suchen und um das eigene Unternehmen als Arbeitgebermarke zu positionieren – eine Form des Personalmarketings bzw. des Personal Recruitings, die sich erst durch die sozialen Netzwerke entwickelt und mittlerweile sogar als gängige Methode etabliert hat.

Leads generieren und Zielgruppen festlegen

Beide Netzwerke eignen sich neben der Kontaktpflege und der allgemeinen Präsenz auch hervorragend für die Analyse von Zielgruppen, denn sie geben wertvolle Auskünfte darüber, wer sich für das Unternehmen interessiert. Wer besucht das Unternehmensprofil? Welche Links und Videos werden geteilt und/oder besonders oft angeschaut? Und welcher Content, welches Thema spricht die Mitglieder überhaupt an? Über die Business Plattformen lässt sich das schnell herausfinden und in einem weiteren Schritt für das Unternehmen sinnvoll nutzen.

Fazit und Tipps

Eine Präsenz bei XING und LinkedIn für ein Unternehmen aufzubauen ist grundsätzlich nicht schwer. Wichtig ist allerdings eine dahinterstehende Strategie und smarte Zielsetzung und eine regelmäßige Pflege des Profils. Die Funktionen und Möglichkeiten, die beide Plattformen bieten, sind vielseitig und erweitern sich stetig. Daher sollten man auch immer einen Blick auf grundlegende Neuerungen, sowie auf kostenpflichtige Features und Ads haben, die vielleicht auch für das eigene Unternehmen interessant sein könnten. Ganz wichtig: Trotz der zahlreichen Angebote sollte man sich als Unternehmen aber immer (zumindest) ein übergeordnetes Ziel setzen: z. B. Markenbekanntheit steigern oder Recruiting.